Arndt Klocke: B239n und ICE-Trasse – was bleibt auf der Strecke?

Samstag, 18. September 2021, 14:00 UhrBis 18.09.2021 16:00 Uhr Heerser Mühle, Bad SalzuflenVeranstaltet von: KV Lippe

Kaffee und Gespräch zu den verkehrspolitischen Themen „Neubau der B239“ und „ICE-Trassenplanung“ mit dem verkehrspolitischen Sprecher der GRÜNEN NRW-Landtagsfraktion Arndt Klocke und unserem Bundestagskandidaten Robin Wagener im Mühlencafé.

 

Verkehrsplanung ermöglicht nicht nur den Weg von A nach B, sondern beeinflusst die Lebensqualität vor Ort, zerstört oder bewahrt Naturräume und wirkt sich auf die Klimabilanz aus. Lippe ist gleich von zwei großen Projekten des Bundesverkehrsministeriums betroffen.

Unter dem Titel „B239n und ICE-Trasse – was bleibt auf der Strecke?“ laden BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Lippe daher zu einem öffentlichen Gespräch mit Arndt Klocke, dem verkehrspolitischen Sprecher der GRÜNEN im Landtag, und Bundestagskandidat Robin Wagener für Samstag zwischen 14 und 16 Uhr in das Mühlencafé auf dem Gelände der Heerser Mühle.

„Die Heerser Mühle ist ein engagiert geführtes Umweltzentrum, die naturnahe Anlage mit dem Mühlencafé außerdem ein beliebtes Ausflugsziel. Ausgerechnet über dieses Gelände plant die schwarz-rote Bundesregierung die neue Straßenführung der B239. Das ist die Zementierung einer alten Verkehrspolitik. Wir brauchen wirksame Verbesserungen der Kreuzungsbereiche, statt 146 ha Flächenverbrauch und 100 Millionen Euro Kosten für eine doppelte Trasse“, so der Bundestagskandidat Wagener.

Und auch bei der Bahntrassenplanung zeigt sich nach Ansicht der GRÜNEN eine Politik an der Region und den übergeordneten Zielen der Verkehrspolitik vorbei.

Wagener dazu: „Die Verbesserung des Bahnfernverkehrs muss in einer Klimagesamtbilanz bewertet werden. Die Bundesregierung von CDU/CSU und SPD setzt die Ziele einer Fahrtzeit von 31 Minuten und eine Geschwindigkeit von 300 km/h absolut. Damit ist keine offene Planung unter Einbeziehung der Region möglich, obwohl sie versprochen wurden. Die Untersuchung von Widuland und einigen Städten zeigt, dass eine positive Gestaltung ohne die dramatischen Eingriffe in Landschaft, Kurort und Wohnorte möglich ist und schneller Verbesserungen bringen kann, als die bisherigen Vorstellungen der Bundesregierung. Darum fordern wir offene Planungen unter Einbeziehung der Bestandstrasse.“

 

 

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