GRÜNE Lippe senden starkes Signal für Landtagswahl 2027
Mit einem eindrucksvollen Votum und klaren politischen Beschlüssen hat der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Lippe am Samstag, 18.04.2026, seine Kreismitgliederversammlung im Hangar 21 in Detmold abgehalten. Im Mittelpunkt standen die Unterstützung für die erneute Landtagskandidatur von Julia Eisentraut sowie richtungsweisende inhaltliche Entscheidungen.
Ein starkes Zeichen der Geschlossenheit setzte die Versammlung mit Blick auf die Landtagswahl 2027: Die lippische Landtagsabgeordnete Julia Eisentraut erhielt für ihre angestrebte Kandidatur 100 Prozent Zustimmung – mit dieser Rückendeckung ihres Kreisverbandes kann die 33-Jährige auf einen aussichtsreichen Listenplatz hoffen.

Starke Stimme aus dem ländlichen Raum
Eisentraut, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Digitalisierung, Wissenschaft und Weiterbildung, betonte in ihrer Bewerbungsrede ihre Motivation und ihren politischen Anspruch: „Ich bin Informatikerin aus Leidenschaft, Wissenschaftlerin im Herzen – und ich bin in die Politik gegangen, weil viele der drängendsten Probleme unserer Zeit politische Antworten brauchen.“ Mit Blick auf ihre erneute Kandidatur ergänzte sie: „Ich bewerbe mich als starke Stimme aus dem ländlichen Raum, aus Lippe, damit in Düsseldorf klar ist: Nordrhein-Westfalen endet nicht hinter Dortmund.“
Sie verwies auf konkrete Erfolge ihrer bisherigen Arbeit, etwa beim Schutz von Bürgerrechten in der digitalen Gesellschaft, bei Regelungen gegen Machtmissbrauch an Hochschulen sowie bei der langfristigen Absicherung der Studierendenwerke. „Das sind keine Symbolpolitiken, sondern Entscheidungen, die ganz konkret im Alltag der Menschen ankommen – in der Stadt und auf dem Land“, so Eisentraut. Das einstimmige Votum ihres Kreisverbandes bezeichnete sie als „starken Rückhalt und Auftrag, diesen Weg entschlossen weiterzugehen“.
Leitantrag zur Mobilität ebenfalls einstimmig verabschiedet
Auch inhaltlich setzte die Versammlung deutliche Schwerpunkte. Der Leitantrag „Mobilitätswende für Lippe 2030“, der einen umfassenden 10-Punkte-Plan umfasst, wurde einstimmig beschlossen. Ziel ist eine grundlegende Neuausrichtung der Mobilität im Kreis: Bis 2030 soll jede*r in Lippe – ob in Detmold, Lemgo oder im Extertal – alle Ziele des täglichen Lebens sicher, schnell und klimaneutral erreichen können.
Im Zentrum des Konzepts steht eine konsequent vernetzte Mobilität: Öffentlicher Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr sowie Sharing-Angebote sollen nahtlos ineinandergreifen. Gleichzeitig legt der Kreisverband großen Wert auf Flächengerechtigkeit – also darauf, dass sowohl städtische als auch ländliche Räume gleichermaßen profitieren, etwa durch On-Demand-Angebote, den Ausbau sicherer Radwege und die Einrichtung moderner Mobilstationen. Ein weiteres Leitprinzip ist die Beteiligung: Bürger*innen, Kommunen und Unternehmen sollen aktiv in die Gestaltung der Mobilitätswende eingebunden werden.
Eingeleitet wurde der Tagesordnungspunkt durch Impulse von Astrid Butt aus dem Kompetenzteam Mobilität des Kreises Lippe, Claus Maertin vom ADFC Lippe sowie Jürgen Hachmeister, Co-Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Kreistagsfraktion.
Kreissprecher*innen erfreut über Geschlossenheit
Die Kreisverbandssprecher*innen Wiebke Kopsieker und Nik Riesmeier hoben die Bedeutung des Beschlusses hervor: „Mit unserem 10-Punkte-Plan zeigen wir konkret, wie eine sozial gerechte und klimafreundliche Mobilität in Lippe aussehen kann“, so Kopsieker. Riesmeier, der den Leitantrag federführend erarbeitet hatte, ergänzte: „Die einstimmige Zustimmung zeigt, dass wir als Kreisverband geschlossen hinter diesem zentralen Zukunftsthema stehen – genauso wie hinter unserer Landtagsabgeordneten.“
Darüber hinaus befassten sich die Mitglieder intensiv mit Satzungsänderungen auf Bundes- und Kreisebene. Auf Kreisebene wurden entsprechende Anpassungen beschlossen. Eine zentrale inhaltliche Änderung stärkt künftig die politische Mitwirkung des Kreisverbandes auf Landes- und Bundesebene – ein Anliegen, das breite Unterstützung fand.
„Dieses eindeutige Votum und die Geschlossenheit der Versammlung geben uns Rückenwind für die kommenden Aufgaben“, resümierten Kopsieker und Riesmeier. „Wir sind als Kreisverband stark aufgestellt – personell wie inhaltlich.“









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