Förderprogramm für private Photovoltaikanlagen im Kreis Lippe beschlossen

„Der Kreistag hat am Montag die Förderrichtlinien für Photovoltaikanlagen und Speicher einstimmig
beschlossen und somit den Weg freigemacht, um der Energiewende in Lippe neuen Schwung zu
verleihen“, so Werner Loke, Fraktionsvorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion, „damit ist der Antrag
von Grünen und SPD endlich Realität geworden. Wir möchten den Endenergieverbrauch bezogen auf
das Basisjahr 1990 bis zum Jahr 2050 halbieren und die Treibhausgasemissionen um 95 % reduzieren.“



Dr. Inga Kretzschmar, stellv. Fraktionsvorsitzende: „Im Rahmen des Förderprogramms stehen
insgesamt 340.000 Euro für die Jahre 2022 und 2023 zur Verfügung. Die Anträge werden nach der
zeitlichen Reihenfolge der Anmeldungen entschieden. Gefördert werden private Photovoltaikanlagen bis
30 kWp mit bis zu maximal 1.500 Euro bei der Installation durch einen Fachbetrieb auf
Bestandsgebäuden. Auch Stromspeicher und deren Installation zur gleichzeitigen Ergänzung der
Photovoltaikanlagen durch einen Fachbetrieb werden mit zusätzlich 50 Euro pro kWh
Speicherkapazität, höchstens aber 500 Euro gefördert“.
Antragsberechtigt sind natürliche Personen für in ihrem Eigentum stehende im Kreis Lippe gelegene
Immobilien, die vornehmlich zu Wohnzwecken genutzt werden.
Gefördert wird maximal eine Anlage und ein Stromspeicher pro Antragsteller:in und Grundstück.
Die Förderkriterien und der Antrag sind beim Kreis Lippe ab dem 11.04.2022 online unter
www.klimapakt-lippe.de oder www.kreis-lippe.de abzurufen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die
Unterlagen beim Klimapakt Lippe unter klimapaktlippe@kreis- lippe.de oder Tel. 05231 62-77507
anzufordern.
Die Kombination mit Bundes- und Landes-Fördermitteln für die Errichtung der Photovoltaikanlage ist
nicht zulässig. Die Kombination mit etwaigen kommunalen Fördermitteln aus dem Kreis Lippe ist
hingegen möglich.


Die Kombination mit Bundes- und Landes-Fördermitteln für die Installation eines Stromspeichers ist
ebenso wie die Kombination mit etwaigen kommunalen Fördermitteln aus dem Kreis Lippe möglich.
„Neben einem wichtigen Beitrag zum Klimaschutz tragen solche Programme auch dazu bei, dass wir
möglichst bald von Energielieferungen politisch kritischer Staaten unabhängi g werden“, so Dr.
Kretzschmar.

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3 Kommentare

  1. Hallo liebe Kreistagsfraktion, hallo liebe Birgitt,

    das ist ein guter Schritt in Richtung Klimaschutz. Damit auch Menschen, die in Mietwohnungen leben aktiv an der Energiewende teilnehmen können, wäre eine Förderung von sogenannten Balkonkraftwerken sinnvoll, nach dem Vorbild der Stadt Braunschweig: https://www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/article234830351/Braunschweig-macht-Mini-Solaranlagen-zum-Schnaeppchen.html

    Freundliche Grüße,
    Ingrid aus Lemgo

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