Forderung nach Zustimmung zur Frauenberatungsstelle „Alraune e. V.“

Zu einem interessanten Informationsaustausch haben sich Mitglieder der Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstelle zusammengesetzt.

Im Gespräch wurde sehr deutlich, dass die „Alraune e.V.“ mit ihren vielfältigen Angeboten für Frauen in besonderen Lebenssituationen eine wesentliche Aufgabe erfüllt und dadurch die Städte und Kommunen in ihrer Verantwortung entlastet. Ohne finanzielle Unterstützung vom Kreis Lippe würden zwei wichtige Bereiche drastisch eingeschränkt sein.
Aktuell geht es um die Aufstockung der Mittel für die Personalstellen in den Bereichen der sexualisierten und der häuslichen Gewalt. Seit fast einem Jahr wartet die „Alraune e.V.“ auf eine Entscheidung des Kreises Lippe, ob die fehlenden Mittel für die Finanzierung von 15 Prozent durch den Kreis Lippe übernommen werden. 85 Prozent werden vom Land finanziert. 

„Die Restfinanzierung der Stellen muss gesichert sein. Sonst würden die Angebote entfallen, obwohl der Beratungsbedarf stetig steigend ist, was die Zahlen der Beratungsstelle belegen.“, so Conny Hauptfleisch, sozialpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

„Wir sehen unsere Hauptaufgabe in der Gewaltprävention. Dies wirkt sich finanziell positiv auf den Kreis aus, da etwaige Kosten für Heimunterbringung der Kinder vermieden werden können, indem in das Gewaltgefüge durch Paarberatung, Anti-Aggressionstraining und ähnlichen Maßnahmen interveniert wird.“, ergänzt Frau Welpmann.

Im Sozialausschuss des Kreises Lippe am 28. Mai erwarten die Grünen eine positive Entscheidung zu dem Antrag.

Geschäftsführerin der Kreistagsfraktion

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