Grüne: Austausch und Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern sicherstellen

Die lippischen Grünen regen an, die Schulen des Kreises für den Fall einer weiteren Schließung nach dem 19.4., aber auch für künftige Einschränkungen in den kommenden Monaten der Coronakrise, vorsorglich soweit auszustatten, dass ein regelmäßiger direkter Austausch zwischen Schülern und Lehrern möglich ist.

„Nach den Gesprächen mit Lehrkräften und auch den eigenen Erfahrungen funktioniert der Austausch von Unterrichtsmaterial gut. Natürlich könnte es noch reibungsloser über Lernplattformen organisiert sein, aber in der Situation des Improvisierens werden gute Lösungen gefunden. Wir freuen uns über das Engagement der Lehrer. Oft wurde uns aber berichtet, wie wichtig das direkte Gespräch zwischen Schülern und Lehrern ist. Manche Schulen haben auch dafür Lösungen, aber sollte die Schließung nach Ostern weiter andauern müssen, sollten wir den Schulen helfen, sich darauf vorzubereiten. Und wenn die Schulen schrittweise wieder geöffnet werden, werden trotzdem noch längere Zeit Kinder in Quarantäne sein oder in anderer Weise der direkte Unterricht nicht immer vor Ort im Klassenzimmer ablaufen können“, greift der schulpolitische Sprecher der Grünen im Kreis, Moritz Ilemann, eine Anregung des Landratskandidaten und Kreissprechers Robin Wagener auf.

Die Grünen haben deshalb in einer Anfrage an den Landrat angeregt, die Schulen des Kreises kurzfristig mit Kommunikationsplattformen und Videokonferenztools auszustatten und auch für die städtischen Schulen Informationen und Beratung darüber zur Verfügung zu stellen. Für diejenigen Schüler, in deren Haushalt keine Smartphones oder andere Endgeräte für die Nutzung der Plattformen zu Verfügung stünden, solle eine Lösung z.B. über Leihgeräte gefunden werden.

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